Wissen ist Macht – Finanzbildung ist Unabhängigkeit

Du kommst meist gut für eine geraume Zeitspanne deines Lebens ohne relevante finanzielle Bildung aus. Das Thema “Sparen” und einen grundsätzlichen Bezug zu Geld bekommt man im ersten Schritt ja auch noch von Zuhause mit. 

Auch das Taschengeld ist dir in den ersten zwei Jahrzehnten deines Lebens meist sicher (unabhängig natürlich von der Höhe) und Sommerjobs, Gastro-Jobs oder Babysitten sind für bestimmte Schichten in Österreich “nice-to-have” Freizeitaktivitäten. 

Doch der Boomerang kommt zurück. Mit dem ersten Job verdienst du dein eigenes Geld, hast keine weiteren familiären Verpflichtungen und beginnst – wenn du “Sparen” verstanden hast, dein Geld zumindest auf einem Konto abzulegen. Und dann? 

Dein Geld “versumpert”, vermehrt sich nicht und unter aktuellen Bedingungen steigt der Druck dir doch Alternativen überlegen zu müssen. Dazu kommt vielleicht, dass du bemerkst wie einige deiner Freunde sich ganz natürlich am Aktienmarkt bewegen und du von der Realisierung größerer Träume wie einem Auto, einer größeren Reise oder der beruflichen Selbstständigkeit weiter entfernt bist, als dir lieb ist. 

Spätestens wenn du aber beginnst dir nachhaltig und langfristig Gedanken darüber zu machen, was du in deinem Leben (finanziell) erreichen möchtest (oft kommt das erst mit dem Nachwuchs), kommst du drauf: Ich muss mich mit dem Finanzmarkt auseinandersetzen und die Basics verstehen, wie man sinnvoll investieren kann.

Keine Sorge – vielen von uns geht es ganz gleich und in dem folgenden Artikel wollen wir dir helfen die ersten Schritte in die richtige Richtung zu machen und noch besser zu verstehen, welche Auswirkung fehlende Finanzbildung hat.

Wir beginnen bei 0!

Die finanzielle Allgemeinbildung lag lange nicht im Fokus der Politik. Man suchte sie vergebens in Lehrplänen und auch im privaten Umfeld galt lange die gut gemeinte Zurückhaltung „Über Geld spricht man nicht“. 

Und jetzt haben wir den Salat: Jede(r) zweite ÖsterreicherIn gibt an, dass er/sie über schlechtes Finanzwissen verfügt (Quelle: Gallup Institut, 2017).

Auch können über 60% der Österreicher den Begriff „Aktie“ nicht erklären, über 90% nicht den Begriff „Anleihe“. Hier herrscht enormer Aufholbedarf, denn dieses mangelnde Finanzwissen hat Folgen. Studien zeigen, dass Personen mit geringer finanzieller Allgemeinbildung häufiger: 

  • nicht in der Lage sind effizient zu haushalten
  • sich signifikant verschulden und
  • leichter über den Tisch gezogen werden

Vor allem durch die Covid-19- Pandemie und die damit verbundene wirtschaftliche Krise wurde wieder deutlich, wie wichtig finanzielle Bildung ist. Gerade in turbulenten Zeiten ist die finanzielle Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft wichtig und dies geht wiederrum Hand in Hand mit grundlegendem Finanzwissen. Personen mit gutem Finanzwissen sind typischerweise somit: 

  • finanziell besser abgesichert
  • stärker in der Lage finanzielle Krisen zu meistern
  • reagieren in Krisensituationen bedacht und
  • fühlen sich durch ihre (potenziellen) Schulden nicht eingeschränkt.

Wieso steigt der Druck aktuell für jeden sich mit dem Aktienmarkt auseinanderzusetzen?

Das klassische Sparen hat weder Zukunft noch Gegenwart

Auch wenn du möglicherweise noch weit weg von deiner Pensionierung bist, ist es evident, dass die staatliche Pension in Zukunft nicht mehr ausreichen wird, um uns fürs Alter abzusichern. 

Immer häufiger werdende Schlagzeilen über die Pensionskrise drängen uns dazu, selbst Verantwortung für unsere finanzielle Sicherheit zu übernehmen und privat für unsere Pension vorzusorgen. 

Das ist jedoch leichter gesagt als getan, denn sparen alleine reicht heute nicht mehr aus. Im Gegenteil: 

Das klassische Sparen ist aktuell sogar kontraproduktiv. Unser Vermögen verliert durch Inflation und Nullzins-Politik real an Wert, wenn wir es auf unserem Konto liegen lassen. Auch Produkte wie Bausparer halten nicht mehr das, was sie einmal versprochen haben. 

Mehr Informationen findest du auf unserem früheren Blogbeitrag mit Fokus auf Bausparer-Alternativen.

Auch wenn du möglicherweise noch weit weg von deiner Pensionierung bist, ist es evident, dass die staatliche Pension in Zukunft nicht mehr ausreichen wird, um uns fürs Alter abzusichern. 

Immer häufiger werdende Schlagzeilen über die Pensionskrise drängen uns dazu, selbst Verantwortung für unsere finanzielle Sicherheit zu übernehmen und privat für unsere Pension vorzusorgen. 

Das ist jedoch leichter gesagt als getan, denn sparen alleine reicht heute nicht mehr aus. Im Gegenteil: Das klassische Sparen ist aktuell sogar kontraproduktiv. Unser Vermögen verliert durch Inflation und Nullzins-Politik real an Wert, wenn wir es auf unserem Konto liegen lassen. 

Auch Produkte wie Bausparer halten nicht mehr das, was sie einmal versprochen haben. Mehr Informationen findest du auf unserem früheren Blogbeitrag mit Fokus auf Bausparer-Alternativen.

Investieren ist das neue Sparen

Um heute sinnvoll Geld anzulegen, gilt es auf dem Kapitalmarkt zu investieren. Doch das ist aktuell leichter gesagt als getan. 

Der Finanzmarkt bietet eine Fülle an Finanzinstrumenten und unzählige Berater erklären uns in einer komplizierten Art und Weise, wieso wir ihnen unser Geld anvertrauen sollten. 

Leider besteht unsere Welt jedoch nicht (nur) aus freundlichen Bankmanagern und fürsorglichen Finanzunternehmen, für die unser Wohl an vorderster Stelle steht, weshalb wir nicht blind auf deren Dienstleistungen und Ratschläge vertrauen sollten. 

Aus diesem Grund solltest du stets auf deine eigene finanzielle Allgemeinbildung setzen und verstehen, wie du deine Finanzen verwalten kannst, wie du Schulden abbaust und selbstständig für eine komfortable Pension sorgen kannst. 

Dazu gehört es die wichtigsten Finanzbegriffe und Produkte kennen zu lernen und dich in Gesprächen mit Experten bzw. durch persönliche Recherche mit der Materie auseinanderzusetzen.

Unsere 5 Tipps zur Steigerung deiner Finanzbildung

Tipp 1: Lerne jede Woche einen neuen Begriff

Bevor du dich mit Artikeln, Beiträgen oder gar Finanzprodukten beschäftigt, solltest du dir einen Grundstock an Finanzbegriffen aneignen. Was ist eigentlich eine Aktie? Was ist ein ETF? 

Was sind Zinsen und wie wirkt der Zinseszinseffekt? Oft klingt das alles komplizierter als es tatsächlich ist. Finanzbegriffe und Theorien sind kein Hexenwerk, sie müssen lediglich verständlich erklärt werden. Dafür gibt es unterschiedlichste Quellen im Internet.

Auf unseren sozialen Kanälen, auf Instagram und Facebook erklären wir beispielsweise jede Woche mind. 1 Begriff. So können unsere Abonnenten „on-the-go“ in ihre Finanzbildung investieren. 

Tipp 2: Suche dir verlässliche Quellen, um dein Basiswissen aufzubauen und deinen Fragen nachzugehen

Mit ein wenig Recherche bekommst du rasch ein gutes Gefühl dafür, wie umfangreich, objektiv und verständlich unterschiedlichste Plattformen im Internet ihre Inhalte aufbereiten. 

Nimm dir ein wenig Zeit und lies dir ähnliche Themen auf unterschiedlichen Foren durch. Dadurch kannst du schnell herausfiltern, welche Plattform dir am besten hilft. 

Auch Froots hat den Anspruch eine übersichtliche und inhaltlich vielfältige Plattform aufzubauen. Dazu veröffentlichen wir regelmäßig Blogbeiträge wie diesen und halten dich über wesentliche finanzielle Entwicklungen am Laufenden.

Viele Anbieter haben auch detaillierte FAQs (Frequently Asked Questions), die den interessierten Kunden ermöglichen, die Produkte und Investmentstrategien besser zu verstehen. Oft hilft es sehr sich diese tatsächlich durchzulesen. Die Froots FAQs findest du z.B. ganz am Ende unserer Homepage

Tipp 3: Lese regelmäßig Artikel über Finanzmärkte und Unternehmen

Such dir einen Online-Blog, ein Magazin oder eine Tageszeitung aus und lies regelmäßig Beiträge und Artikel im Wirtschafts- und Finanzteil. Wenn du dabei etwas nicht verstehst, schreib es dir auf und lies den Begriff nach. 

Du wirst sehen, in nur wenigen Wochen brauchst du kaum mehr einen Begriff nachzulesen und bekommst ein besseres Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und Ereignisse.

Tipp 4: Rede über Geld

Auch wenn es sich komisch anfühlt: Überwinde diese Zurückhaltung und sprich in deinem familiären und freundschaftlichen Umfeld über Geld. Du wirst sehen, dass es vielen so gegangen ist bzw. nach wie vor so geht wie dir. 

Es wird aber auch viele neue Tipps und Erfahrungen geben, die andere schon gemacht haben und von denen du profitieren kannst. 

Ganz wichtig ist das „Reden über Geld“ mit der nächsten Generation. Um sicherzustellen, dass unsere Kinder von Anfang an ein richtiges Verständnis für Geld und Sparen bekommen, ist es sogar förderlich früh damit zu beginnen. 

Eine beispielhafte Faustregel für das Taschengeld im Volksschulalter: 30-50 Cent x Lebensjahre = Taschengeld pro Woche.

Tipp 5: Starte ein erstes Investment am Kapitalmarkt mit Produkten, die du verstehst und transparent nachvollziehen kannst.

Wenn du dich bereit fühlst, ist die lehrreichste Erfahrung mit dem Kapitalmarkt sicher einfach ein erstes aktives Investment. Dazu bieten sich ETF basierte Portfolios an, da diese eine hohe Diversifikation bei geringen Kosten ermöglichen. 

Der Zeithorizont sollte auch langfristig sein, so kannst du mögliche Schwankungen gelassen sehen (sie nivellieren sich meist über die Jahre aus) und einfach durch das Beobachten deine ersten Erfahrungen sammeln. 

Bei der Wahl des Anbieters ist jedoch ebenfalls eine ausführliche Recherche empfohlen. Der Anbieter sollte:

  • Kostentransparenz haben
  • Den Investmentansatz transparent und übersichtlich darstellen
  • Auf deine individuellen Ziele und Bedürfnisse eingehen

Du willst mit dem Investieren starten, aber weißt nicht wie?
Vereinbare einfach ein Gespräch mit uns!

Disclaimer: 

Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine Marketingmitteilung. Die hier genannten Informationen sind daher nicht als Anlageempfehlung und/oder Anlageberatung zu verstehen und können eine Anlageberatung nicht ersetzen. Die hier enthaltenen Daten, Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und ausschließlich als unverbindliche Informationen zu betrachten. Sie sind nicht auf die individuellen Bedürfnisse, Kenntnisse und Risikobereitschaft des Anlegers zugeschnitten und werden ausschließlich an die Öffentlichkeit abgegeben. Wir weisen zudem darauf hin, dass die aufgeführten und/oder für die Analysen und Prognosen verwendeten Vergangenheitswerte keinen zuverlässigen Indikator für künftige Ergebnisse darstellen. 

Bei Froots führen wir dich Schritt für Schritt zu deinem Ziel heran und managen sie auf Basis von personalisierten Portfolios. In unserem digitalen Prozess erklären wir dir, wie viel du monatlich investieren musst, um deine Sparziele langfristig zu erreichen und machen es dir so einfach wie möglich einfach einmal zu beginnen. Schnell und ohne, dass du Vorkenntnisse am Kapitalmarkt mitbringen musst, denn wir sind der Überzeugung, dass hier die Regel „Learning by Doing“ die sinnvollere Strategie ist.