Fondsgebundene Lebensversicherung:
Sinnvoll oder nicht?

Die fondsgebundene Lebensversicherung kombiniert Vorsorge mit steuerlichen Vorteilen. Klingt gut. Doch in der Praxis haben viele Angebote strukturelle Nachteile, die Rendite kosten. Hier die wichtigsten Punkte - und wie sich das auch anders lösen lässt.

*Quelle: froots Rendite-Rechner, Modellrechnung mit 7,5% p.a. abzgl. froots Gebühren & Steuern, keine Prognose. Anlagen bergen Risiken.

Der Steuervorteil: Keine KESt

Der wichtigste Grund, eine FLV in Erwägung zu ziehen, ist der Steuervorteil. Du zahlst ca. 4% Versicherungssteuer auf den Betrag, den du anlegst, aber sparst dir 27,5% Kapitalertragssteuer auf deine Gewinne.

Das ist bei langfristigen Zeiträumen unter der Annahme gleicher Marktrendite rechnerisch ein klarer Vorteil, den man nicht bestreiten kann, wie die nebenstehende Modellrechnung verdeutlicht.

Flexibilität vs. Steueroptimierung

Eine wesentliche Einschränkung von FLVs, die du kennen solltest: Du verlierst Flexibilität.

Für alle unter 50 liegt die Mindesthaltefrist einer FLV bei 15 Jahren. Ab 50 liegt sie bei zehn Jahren. 

Die meisten Menschen, die für ihre Altersvorsorge planen, denken ohnehin langfristiger als 15 Jahre, aber du musst wissen:

Solltest du die Frist nicht einhalten und dein Geld vor Ablauf der Frist vollständig auszahlen wollen, zahlst du drauf. Es kommt zu einer Nachversteuerung und je nach Vertrag zu zusätzlichen Kosten.

Vorzeitige Teilentnahmen sind aber in vielen Fällen möglich. Hier kommt es auf das konkrete Angebot an.

Eine FLV solltest du aber grundsätzlich nur für jenes Geld in Betracht ziehen, das du wirklich für deinen langfristigen Vermögensaufbau bzw. für deine Altersvorsorge nutzen möchtest.

Bei der KESt-freie Lösung von froots verzichtet froots auf fast alle Kosten, die bei den meisten klassischen FLVs anfallen.

Diese zwei Fehler solltest du vermeiden!

Es gibt zwei große Fehler, die man machen kann, wenn man eine FLV abschließt: Zu hohe Kosten und die falsche Anlagestrategie.

Viele FLVs sind nicht für die Kund:innen gebaut, sondern für den Vertrieb. Niemand wacht morgens auf und denkt: "Heute schließe ich eine Lebensversicherung ab." Solche Finanzprodukte werden in Österreich nicht gekauft, sondern verkauft.

Das eigentliche Problem: Es ist fast unmöglich zu verstehen, wofür und wie viel man zahlt. Versicherer verteilen die Kosten über einen oft 100-seitigen Vertrag. Manche Posten haben einen klaren Grund, etwa die staatliche Versicherungssteuer oder die Risikoprämie. Andere existieren ausschließlich, weil das Vertriebsmodell sie braucht.

Diese Intransparenz ist gefährlich. Die Kosten fressen sich über die Jahre in die Einzahlungen und verhindern, dass der Zinseszinseffekt arbeiten kann, was den Steuervorteil zunichte machen kann.

Dabei ist es wichtig zu verstehen: Der Steuervorteil kann nur wirken, wenn du auch tatsächlich Renditen erzielst.

Quelle: fynup.at. Eingezahlt: € 108.000 (€ 300 pro Monat über 30 Jahre). Berechnung auf Basis einer angenommenen Wertentwicklung von 7 % p.a. vor Kosten. Beispielkunde: männlich, 35 Jahre. Für aktuelle fondsgebundene Lebensversicherungen (FLV) wurden gezillmerte und ungezillmerte Fondsgebundene Lebensversicherungen großer österreichischer Versicherer herangezogen; sämtliche Kosten (Abschluss-, Fonds- und laufende Kosten) sind berücksichtigt. froots Depot-Kosten: laufend 1 % p.a. auf den Depotwert. Vergangenheitswerte und Modellrechnungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen. Anlagen bergen Risiken.

Fazit: Kosten & Strategie sind ausschlaggebend

Nur wenn eine intelligente Anlagestrategie und eine günstige Kostenstruktur zusammenkommen, kann die KESt.-Befreiung durch eine FLV seine volle Wirkung für dich entfalten.

In der Praxis ist das aber aufgrund der Vertriebsstruktur von Versicherungen nicht in jedem Fall gegeben.

Wir bei froots haben es uns zur Aufgabe gemacht, diese strukturellen Probleme zu lösen, um unseren Kund:innen wirkungsvolleren Vermögensaufbau zu ermöglichen und einfach zugänglich zu machen.

In der nebenstehenden Graphik, siehst du, wie unsere Lösung bei gleicher Rendite-Annahme im Vergleich zur Angeboten der größten Versicherungen in Österreich abschneidet.

Bitte beachte an dieser Stelle, dass Kapitalanlagen immer auch mit Risiken verbunden sind wie Kurs-, Zins-, Liquiditäts-, Währungs-, Länder- oder Bonitätsrisiken bis hin zum Risiko des Totalverlusts. Mit unserem Investment-Ansatz streben wir danach, ein Risiko-/Renditeverhältnis zu erzielen, das deinen individuellen Präferenzen entspricht. Die konkrete steuerliche Behandlung hängt von deinen persönlichen Verhältnissen ab und kann künftig Änderungen unterworfen sein. Wertpapierdienstleister & Versicherungsvermittler sind nicht zur Steuerberatung befugt. Alle Angaben ohne Gewähr.