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Vermögen aufbauen und im Ruhestand von den Ersparnissen leben? Jetzt Szenarien berechnen.
2025 war ein trügerisch einfaches Jahr an der Börse. Wer einfach nur "dabei" war, hat gewonnen. Doch unter der Oberfläche hat sich die Statik des Marktes verändert. Für 2026 sehen wir eine Mischung aus einer verzerrenden Marktmechanik und einer neuen, unberechenbaren Variable. Wer sein Vermögen schützen will, sollte jetzt vom "Autopiloten" ins Cockpit wechseln.
Quelle: MSCI World Index Factsheet 31.10.2025
ETFs haben das Investieren demokratisiert – sie sind kostengünstig und einfach zugänglich. Doch ihr Erfolg hat eine gefährliche Nebenwirkung. Wenn Millionen Menschen monatlich passiv in marktkapitalisierte Indizes sparen, fließt das Kapital automatisch zu den größten Unternehmen. Es findet keine klassische Preisfindung mehr statt. Es wird nicht geprüft, ob eine Firma ihr Geld wert ist – es wird gekauft, einfach weil sie im Index steht. Das ist, als würdest du in einem Dorf nicht im besten Restaurant essen, sondern in dem mit den meisten Sitzplätzen – und dadurch wird dieses Restaurant noch größer. Das Resultat: Aus der gewünschten breiten Streuung wird schleichend eine Wette auf wenige Giganten an der Spitze. Solange Geld nachfließt, ist das ein Aufwärtsstrudel. Doch was passiert, wenn die Stimmung kippt?
Hier kommt die entscheidende Variable für 2026 ins Spiel. Der Markt wird nicht mehr nur von Profis dominiert, sondern zunehmend von einer neuen Generation an Privatanleger:innen. Das ist gesellschaftlich positiv, birgt aber ein systemisches Risiko: Wir wissen schlicht nicht, wie diese Millionen neuen Marktteilnehmer:innen reagieren, wenn es an den Börsen mal wirklich "scheppert". Diese Gruppe agiert oft gleichgeschaltet, nutzt dieselben Quellen und Strategien. Wenn in einer Korrekturphase Panik auf die ETF-Mechanik trifft und alle gleichzeitig durch den Notausgang wollen, kann die Liquidität trügerisch sein. Das ist die größte unkontrollierbare Variable im neuen Jahr.
Quelle: JP Morgan
Wer heute starr zu 100 % in Aktien investiert ist, beraubt sich seiner Optionen und wird im Abschwung zum tatenlosen Zuschauer. Um handlungsfähig zu bleiben, braucht man eine gewisse Liquidität als "strategische Reserve". Das bedeutet nicht, Geld unverzinst auf dem Girokonto liegen zu lassen, sondern einen Teil des Kapitals bewusst in wertstabilen Anlagen – wie etwa Anleihen – zu halten. Sozusagen als "trockenes Pulver", um auf mögliche Szenarien vorbereitet zu sein.
Man muss verstehen: Es geht nicht um "Market Timing", also sich zurückzuziehen, wenn es mal holprig wird und dann wieder einzusteigen, wenn die Märkte wieder nach oben gehen. Das funktioniert nicht verlässlich und birgt die Gefahr, die besten Handelstage zu verpassen, wie die nebenstehende Grafik verdeutlicht. Diese Reserve gibt uns die Freiheit, genau dann zu agieren, wenn andere verkaufen müssen. Ob durch eine gesunde Normalisierung der Gewinne oder eine echte Preiskorrektur: Wir warten sozusagen bezahlt auf unsere Chance.
David Mayer Heinisch, Co-Gründer & CEO von froots
Noch nie war Investieren so zugänglich wie heute. Doch diese Leichtigkeit ist trügerisch. Der bloße Zugang ist noch keine Strategie. In einem reinen Bullenmarkt, in dem alles steigt, mag professionelles Management wie ein unnötiger Kostenfaktor wirken. Aber 2026 treten wir in eine Phase ein, in der es nicht mehr darum geht, irgendein Produkt zu kaufen, sondern die Zusammenhänge zu verstehen.
Bei froots wollen wir Investieren auf seine ursprüngliche Idee zurückführen: Die Beteiligung an der realen Wirtschaft. Unsere Aufgabe ist es, den systematischen Rahmen zu liefern, der diese essenzielle Teilnahme auch in Phasen der Marktverzerrung und bei Kursschwankungen schützt.
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froots ist eine Vermögensverwaltung. Das bedeutet, wir helfen Menschen dabei, ihr Geld professionell und passend zu ihrer Lebenssituation und ihren persönlichen Zielen anzulegen.
froots bietet folgende Produkte und Dienstleistungen:
-Vermögensaufbau für deine Ziele mit dem froots Investment-Service
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Unser Portfoliomanagement Service ist über unsere App ohne signifikante Eintrittsbarrieren zugänglich. Du kannst derzeit mit einem Sparplan ab 75 Euro pro Monat oder mit einer einmaligen Anlage ab 1.500 Euro starten.
Ausgewählte Services, wie z.B. die Analyse deines bestehenden Portfolios oder Ruhestandsplanung werden ab 50.000 EUR angeboten. Hier erfährst du mehr dazu.
Spezialfonds sind ab 10 Millionen EUR möglich.
Der Nutzen, den unsere Kund:innen aus froots ziehen, hängt in der Regel von ihrer Ausgangssituation und ihren persönlichen Zielen ab. Hier ein paar Beispiele, was Menschen bewegt, die zu uns kommen:
froots wurde im Jahr 2020 von David Mayer-Heinisch und Dirk van Wassenaer mit Andreas Treichl, dem ehemaligen CEO der ERSTE Group, als Investor gegründet. Aktuell beschäftigt das Unternehmen mehr als 20 Mitarbeiter:innen. Hier erfährst du mehr über die Mission von froots.
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Bitte beachte an dieser Stelle, dass Kapitalanlagen immer auf mit Risiken verbunden sind wie Kurs-, Zins-, Liquiditäts-, Währungs-, Länder- oder Bonitätsrisiken bis hin zum Risiko des Totalverlusts. Mit unserem Investment-Ansatz streben wir danach, ein Risiko-/Renditeverhältnis zu erzielen, das deinen individuellen Präferenzen entspricht. Vereinbare dazu gerne ein persönliches Info-Gespräch.