Am 22. und 23. Oktober 2026 fand die GEWINN-Messe im Congress Center der Messe Wien statt. froots war am Freitag gleich zweimal auf der Geld-Bühne zu Gast.
Seit 1990 ist die GEWINN-Messe Österreichs Treffpunkt für Anlegerinnen, Anleger und Unternehmer. Am 22. und 23. Oktober 2026 fand sie im Congress Center der Messe Wien statt. froots war am Freitag gleich zweimal auf der Geld-Bühne zu Gast: einmal zum Gewinnfreibetrag und einmal zur Frage, wie man im Boom von Nvidia, Palantir und Co. den Überblick über die Bewertungen behält.
Zum Auftakt diskutierte David Mayer-Heinisch, Gründer und CEO von froots mit Moderatorin und GEWINN-Redakteurin Susanne Kowatsch im Panel mit Branchen-Kollegen über ein Thema, das viele Selbstständige und Unternehmer gerade beschäftigt.
Der Hintergrund: Mit dem geplanten Budgetbegleitgesetz 2027–2028 sollen Wertpapiere für die Wirtschaftsjahre 2027 bis 2029 nicht mehr für den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag zählen. Wer den Freibetrag mit Wertpapieren nutzen will, für den ist 2026 voraussichtlich das letzte Jahr. Der Grundfreibetrag bis 33.000 Euro Gewinn bleibt davon unberührt. In diesem Artikel haben wir ausführlich darüber geschrieben.
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Am Nachmittag sprachen David Mayer-Heinisch und froots-Portfoliomanager Camillo Auersperg mit Moderator und stellvertretendem GEWINN-Chefredakteur Martin Mayer darüber, warum Bewertung der beste Kompass für das eigene Portfolio ist, im Boom genauso wie in der Korrektur.
Das klingt erst einmal unlogisch. An der Börse geht es aber nicht darum, ob ein Unternehmen gut ist, sondern darum, ob die Zukunft besser wird als das, was ohnehin alle erwarten. Wenn jeder weiß, dass eine Firma großartig ist, steckt das meistens schon im Preis. Umgekehrt kann auch ein schwächeres Unternehmen ein gutes Investment sein, wenn man es zum richtigen Preis kauft.
Investorenlegende Howard Marks nennt das Second-Level Thinking. Die Frage lautet nicht „Ist das eine gute Firma?“, sondern „Was denkt der Markt schon, und wo liegt er vielleicht falsch?“
Camillo Auersperg illustrierte das am Beispiel Nvidia (Quelle: Factset):
Im Einzelfall kann der Markt also recht haben. Statistisch ist es aber unwahrscheinlich. Deshalb ist bei froots die Bewertung der Anker, auch wenn man dadurch manchmal eine Ausnahme wie Nvidia verpasst.
In einer Welt, die sich ständig verändert, achtet froots darauf, nicht zu viel für Zukünftiges zu bezahlen. Mit froots360 setzt froots auf einen bewertungsorientierten Prozess für Vermögensaufbau und -erhalt. Er soll erkennen, ob ein Markt zu teuer oder zu billig ist, bevor es alle wissen.
Danke an das GEWINN Wirtschaftsmagazin für die Bühne, an Martin Mayer für die Moderation und an alle, die zugehört und nachgefragt haben!
Du möchtest mehr über den froots Investmentansatz erfahren? Hier findest du die Infos: froots Investmentansatz.
Einen transparenten Blick auf den Track-Record von froots findest du in der froots Performance-Übersicht.
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