Gründe warum investieren in Krisenzeiten sinnvoll ist – Daten aus der Börsengeschichte

Finanzwissen
28.03.2023

In unsicheren Zeiten ist es natürlich, dass sich viele Menschen fragen, ob es klug ist, ihr Geld zu investieren oder doch lieber auf dem Sparkonto zu lassen. Tatsächlich ist das Investieren in Krisenzeiten eine der besten Möglichkeiten, langfristig Geld zu verdienen.

Aktuell belasten Konkursfälle aus den USA und Übernahmen, wie die der Credit Suisse in der Schweiz, das Vertrauen der Anleger:innen.

In den letzten 50 Jahren haben wir aber schon sehr viele Krisen erlebt, darunter den Ölpreisschock in den 70er Jahren, den Zusammenbruch der Dotcom-Blase in den 2000er Jahren und die Finanzkrise von 2008.

Diese Krisen haben gezeigt, dass die Wirtschaft immer wieder Rückschläge erleidet, aber auch, dass sie sich in der Regel wieder erholt.

Demnach können Anleger:innen, die in Krisenzeiten investieren, attraktive Renditen erzielen, wenn sich die Wirtschaft wieder im Aufschwung befindet.

Um in diesen Zeitpunkten erfolgreich zu investieren, ist es wichtig, gründliche Forschung und Analysen durchzuführen, um die besten Investitionsmöglichkeiten zu finden (oder du lässt eben das jemanden machen, der jahrelange Erfahrung hat).

Dies erfordert ein tiefes Verständnis der Märkte, der Branchen und der Unternehmen, in die du investieren möchtest.

Es ist auch wichtig, Geduld und eine langfristige Perspektive zu haben, da sich Investitionen in Krisenzeiten oft erst über einen längeren Zeitraum auszahlen.

Investitionen in Krisenzeiten können hohe Renditen erzielen #

Es ist kein Geheimnis, dass Aktien und andere Vermögenswerte während wirtschaftlicher Turbulenzen sinken können. Dies kann für viele Anleger:innen beängstigend sein, da sie befürchten, ihr Geld zu verlieren.

Doch historisch betrachtet haben Investitionen in Krisenzeiten oft sehr hohe Renditen zur Folge gehabt. Zum Beispiel stieg der S&P 500 im Jahr 2009 um 26,5%, nachdem er im Jahr zuvor um 37% gesunken war.

Günstige Kaufmöglichkeiten für Anleger:innen #

Krisen bedeuten auch, dass sehr gute Vermögenswerte zu günstigeren Preisen erhältlich sind. Dies bedeutet, dass Anleger:innen mit einem langfristigen Horizont die Möglichkeit haben, qualitativ hochwertige Vermögenswerte zu kaufen, die sie sonst nicht um den Preis oder Bewertung erwerben könnten.

Demnach profitieren sie nicht nur vom Wachstum der Unternehmen, sondern auch von der Erholung der Wirtschaft generell.

Diversifikation des Portfolios #

Eine der besten Strategien für Anleger in Krisenzeiten ist die Diversifikation ihres Portfolios.

Anstatt sich auf eine bestimmte Anlageklasse zu konzentrieren, sollten Anleger:innen ihr Portfolio über verschiedene Vermögenswerte und Branchen hinweg diversifizieren.

Dadurch minimierst du das Risiko, dein gesamtes Portfolio aufgrund von Marktschwankungen zu verlieren.

Nicht von Emotionen treiben lassen #

Während Krisen und Turbulenzen kann es für Anleger:innen oft schwierig sein, ihre Anlageentscheidungen und Strategie bzw. Überzeugungen nicht von ihren Emotionen beeinflussen zu lassen.

Doch langfristige Investor: innen wissen, dass Krisen oft temporär sind und dass sich die Wirtschaft wieder erholen wird.

Wenn Anleger:innen bereit sind, Geduld zu haben und langfristig zu denken, können sie von dieser Strategie profitieren und langfristig attraktive Renditen erzielen.

Börsengeschichte: Wie sich die Börsen nach Krisen entwickeln #

Die Börsengeschichte ist geprägt von vielen Krisen, die in der Regel eine erhebliche Auswirkung auf die Entwicklung der Märkte haben. Hier sind einige Daten und Fakten aus der Börsengeschichte und wie sich die Börsen nach Krisen entwickelt haben:

  1. Die Große Depression (1929-1933): Die Börse verlor während der Großen Depression fast 90% ihres Wertes. Es dauerte 4,5 Jahre (bzw länger im Dow Jones Index), bis die Börse wieder ihr Vorkrisenniveau erreichte.
  1. Der “Black Monday” (1987): Am 19. Oktober 1987 verlor der Dow Jones Industrial Average (DJIA) innerhalb eines einzigen Handelstages fast 23% seines Wertes. Die Börse erholte sich jedoch schnell und erreichte innerhalb von 2 Jahren wieder ihr Vorkrisenniveau.
  1. Die Dotcom-Blase (2000-2002): Der NASDAQ Composite Index, der hauptsächlich aus Technologieunternehmen besteht, verlor während der Dotcom-Blase fast 80% seines Wertes. Es dauerte mehr als 15 Jahre, bis der Index wieder sein Vorkrisenniveau erreichte.
  1. Die Finanzkrise (2007-2008): Die Finanzkrise von 2007-2008 führte zu einem Börsencrash und einer globalen Wirtschaftskrise. Der Dow Jones verlor während der Krise fast 54% seines Wertes. Die Börse erholte sich jedoch schnell und erreichte innerhalb von 5 Jahren wieder ihr Vorkrisenniveau.

Insgesamt zeigen diese Krisen, dass die Börse nach einer Krise meistens wieder auf ihr Vorkrisenniveau zurückkehrt, aber es kann je nach Schwere und Dauer der Krise einige Jahre oder sogar Jahrzehnte dauern.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Vergangenheit kein Indikator für die zukünftige Entwicklung ist und dass jeder Anleger sein eigenes Risiko- und Renditeprofil hat, das er berücksichtigen sollte.

FAQs:

Q: Ist es nicht zu riskant, in Krisenzeiten zu investieren?

A: Ja, es gibt immer ein Risiko, in Aktien und andere Wertpapiere zu investieren. Aber wenn man langfristig denkt und Geduld hat, kann man von den günstigen Einstiegspreisen und der Erholung nach einer Krise profitieren.

Q: Wie viel Geld sollte man in Krisenzeiten investieren?

A: Das hängt von der individuellen finanziellen Situation ab. Es ist wichtig, nur Geld zu investieren, das man nicht kurzfristig benötigt. Als Faustregel gilt, dass man nicht mehr als 10-15% seines Vermögens in Aktien und andere Wertpapiere investieren sollte.

Q: Welche Risiken gibt es beim Investieren in Krisenzeiten?

A: Das größte Risiko ist, dass sich die Märkte nicht so schnell erholen wie erwartet. Außerdem besteht das Risiko, dass Unternehmen, in die man investiert hat, insolvent werden oder ihre Dividenden kürzen. Daher ist es wichtig, breit diversifiziert zu investieren und nicht alles auf eine Karte zu setzen.

Zusammenfassung und Fazit #

Investitionen in Krisenzeiten können für Anleger:innen sehr profitabel sein, wenn sie eine langfristige Perspektive haben und ihr Portfolio diversifizieren.

Durch die historisch hohen Renditen und die Möglichkeit, Vermögenswerte zu günstigen Preisen zu erwerben, kann das Investieren in Krisenzeiten eine hervorragende Gelegenheit sein, dein Portfolio zu erweitern.

Die Diversifikation deines Portfolios über verschiedene Vermögenswerte und Branchen hinweg kann auch das Risiko minimieren, dein gesamtes Portfolio aufgrund von Marktschwankungen zu verlieren.

Es ist jedoch wichtig, darauf zu achten, dass das Risiko bei Investitionen in Krisenzeiten recht hoch sein kann als zu anderen Zeitpunkten und dass eine gründliche Analyse und Forschung – oder ein professioneller Vermögensverwalter – erforderlich ist, um die besten Investitionsmöglichkeiten zu finden.

Insgesamt gibt es viele Gründe, warum es sinnvoll ist, in Krisenzeiten zu investieren. Von historisch hohen Renditen – die meist folgen können – bis hin zu günstigen Kaufmöglichkeiten und der Diversifikation des Portfolios gibt es viele Vorteile für Anleger:innen, die bereit sind, das Risiko einzugehen und langfristig zu denken.

Natürlich ist das Investieren in Krisenzeiten keine Garantie für Erfolg, aber es kann eine hervorragende Gelegenheit sein, dein Portfolio zu erweitern und langfristig attraktive Renditen zu erzielen.


David Mayer-Heinisch

Gründer & Geschäftsführer

Wichtige rechtliche Hinweise:

Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine Marketingmittleitung. Die hier genannten Informationen sind daher nicht als Anlageempfehlung und/oder Anlageberatung zu verstehen und können eine Anlageberatung nicht ersetzen. Die hier enthaltenen Daten, Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und ausschließlich als unverbindliche Informationen zu betrachten. Sie sind nicht auf die individuellen Bedürfnisse, Kenntnisse und Risikobereitschaft des Anlegers zugeschnitten und werden ausschließlich an die Öffentlichkeit abgegeben. Wir weisen zudem darauf hin, dass die aufgeführten und/oder für die Analysen und Prognosen verwendeten Vergangenheitswerte keinen zuverlässigen Indikator für künftige Ergebnisse darstellen.